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Die Geschichte des Annaburger Porzellans

Die Anfänge der Porzellanproduktion in Annaburg gehen bis in das Jahr 1874 zurück. Der Keramiker Böttcher gründete einen Kleinstbetrieb, aus dem sich dann mit den Jahren das Steingutwerk heraus bildete. Hauptprodukte der Fertigung waren Küchengarnituren, die in ersten Rundöfen (1874 bis 1876 gebaut) gebrannt wurden.

Im Jahre 1883 wurde die Steingut-Manufaktur von Adolph Heckmann mit 10 Mitarbeitern übernommen und als Annaburger Steingutfabrik gegründet. Getragen von technischen Neuerungen begann ein enormer Aufschwung, der 325 Mitarbeitern Arbeit sicherte.

In seiner Hochzeit, Anfang des 20. Jh., umfasste das Betriebsgelände, nebst Beamten- und Arbeiterwohnhäusern 220.322 m². Es existierten 12 Brennöfen und die Belegschaft stieg auf ca. 600 Personen an.

Von 1945 bis 1990 wurde das Annaburger Werk unter verschiedensten Bezeichnungen im Kombinatsverband KAHLA geführt.

Mit der Wiedervereinigung entstand die zuletzt bekannte Annaburg Porzellan GmbH bis ins Jahr 2015 hinein.

 

Porzellangeschichte